
Zuhause
Du hast dich
nicht entfernt von mir
Obwohl du gar nicht
bei mir
bist
Denn ich bin
zuhaus in dir
Weil du immer
in mir bist
Ich hab mich
nicht entfernt von dir
Obwohl
ich ganz allein
hier bin
Denn du bist
zuhaus in mir
Weil ich so
immer
bei mir bin
Selbstgenug
Im Alleinsein
zerfällt
meine Selbstgenügsamkeit
in millionen Tropfen
Die zum Himmel steigen
Und von dort
als warmer Regen
zur Erde fallen
Um deine
Selbgenügsamkeit
von dir zu waschen
Kompensation
Und ich
hülle mich in dein Handtuch
Und ich küsse
deine Zahnbürste
Sehe aus meinem Weihnachtsstern
Fliederblüten wachsen
Fasse den Kieselstein
der aus deinem Stiefel gefallen ist
in einen Rahmen aus Licht
Und hänge ihn
an die goldene Kette
meiner Sehnsucht
Oder?
Küsse ich den Kieselstein
Hülle das Handtuch
in meinen Weihnachtsstern
Umrahme meine Sehnsucht
mit goldenen Fliederblüten
Und bürste meine Zähne
mit der Erinnerung
an deine Küsse?
Egal!
Denn ich Wahrheit
liebe ich das Licht
das aus deinem Stiefel
auf meinen Weg fällt
Ewigkeit
Deine Lippen
Zärtlichkeit
Deine Zunge
Sinnlichkeit
Deine Haut
Samtene Weihheit
Deine Hand
Sanfte Erfahrenheit
Dein Atem
Meine Trunkenheit
Deine Augen
Meine Versunkenheit
Dein Geschlecht
Voll Männlichkeit
Mein Wunsch
Nach Unendlichkeit
Deine Angst
Meine Verwundbarkeit
Meine Sehnsucht
Die Verbundenheit
In meinem Herzen
ist die Reinheit
In meinem Gefühl
die echte Wahrheit
Deine Berührung
ist Vergangenheit
Doch meine Liebe
ist die Ewigkeit
Noch immer
Noch immer
steht die Zeit manchmal still
Und die Stille
breitet sich in mir aus
wie ein See
Und schluckt Unsicherheit
Ärger und Zorn
Wenn ich dich
mit meinem Herzen seh
Noch immer
ist die Tür meiner Liebe offen
Und ist mein Herz
für dich bereit
Und manchmal
wage ich auch zu hoffen
Auch nach dieser langen Zeit
Die Liebe
die mein Leben wärmt
Braucht deine Liebe nicht dafür
Und bist du noch so weit entfernt
Kann ich sie
noch immer
geben dir
Das sind
Momente meines Lebens
In denen Ewigkeit ich spür
Wo mich
die Früchte
meines Strebens
belohnen
für mein Leid dafür
Dann sitze ich hier
Gehüllt in Frieden
in Wärme
und in mildes Licht
Und höchstes Glück
ist mir beschieden
Denn nichts
trübt mir
auf Gott die Sicht
Schattenspiele
Ich werde
in deinem Leben bleiben
Wie ein heller lichter Fleck
Über den du
deinen Schatten geworfen hast
Weil du
den Sonnenstand nicht kanntest
Doch die Sonne wanderte weiter
Und zeichnete mich
als hellen lichten Fleck
in ein anderes Lebensbild
Wo mich dein Schatten
nicht erreichen kann
Aber immer
wenn du dich einen Schritt
von der Stelle weg bewegst
Auf der du dich
um deinen Schatten
im Kreise drehst
Wird mein heller lichter Fleck
in deinem Leben
sichtbar werden
Verreist
Seit du verreist bist
schlafe ich
unter deiner
und meiner
Decke
Doch
nur meine Zehen
frieren nicht
Tage ohne dich
Tage ohne dich
Sind Gedanken an dich
Tage ohne dich
Gibt es nicht für mich
Nächte ohne dich
Sind Sehnsucht um dich
Nächte ohne dich
Zu einsam sind für mich
Ein Nachtgedicht
In mein Bett
schleicht leise die Nacht
Und ich freue mich
dass daraus der Tag erwacht
Meine Träume
ersetzen dich nicht
Deine Hände
dein liebes Gesicht
Dein Lächeln
so lieb und warm
Die Sicherheit
in deinem Arm
Deine Küsse
voll Freude und Glut
Deine Worte
voll Trost und Mut
Dein Gefühl
Das spür ich in mir
Und nun
ganz schnell schlafen
Dann bist
auch du
wieder hier
Gute Nacht
Und dann schicke ich
diesen Kuss durch die Nacht
Mit dem Auftrag
dass er deinen Schlaf bewacht
Dass er sanft über deine Stirne streicht
Auf deinen Lippen verweilt ganz leicht
Den Hals dann langsam anwärts gleitet
Sich warm in deinem Herz ausbreitet
Und doch
hier noch nicht ruhig verweilt
Ein Stückchen jetzt noch tiefer eilt
Einmal deinen Bauch umrundet
Und zärtlich dann
auch das erkundet
Was meinen Traum erbeben lässt
Doch bevor er nun
zu stark und fest
Dich aus deinen Träumen holt
Er langsam wieder aufwärts rollt
Sich in deine Achsel kuschelt
Noch einmal hin und her wuschelt
Dann macht auch er
die Äuglein zu
In beider Traum
ist endlich Ruh'








